Wissensmanagement für Studentische Hilfskräfte der ULB Bonn: Ein digitaler Werkzeugkasten

Abbildung 1: Titelbild (Quelle: Lannert | ULB Bonn)

Wissen ist eine zentrale Ressource, besonders wenn Abläufe komplex sind und viele Personen beteiligt sind. In der ULB Bonn sind studentische Hilfskräfte (SHKs) für vielfältige Aufgaben wie Ausleihe, Magazinbearbeitung und Lesesaal-Dienste zuständig, oft eigenständig und ohne die Anwesenheit von Fachkräften. Dafür benötigen sie schnellen Zugang zu klaren Informationen. Ein Confluence-Wiki existierte bereits, war aber zunehmend veraltet, unvollständig und schwer auffindbar – das Wiki erfüllte seine Aufgabe nicht mehr. Die Folge: mehr Rückfragen, fehlerhafte Aufgabenbearbeitung und falsche Auskünfte. Aus diesem Grund wurde 2025 das Projekt zur Neukonzeption des SHK-Wikis gestartet, mit dem Ziel, eine aktuelle, benutzerfreundliche Plattform zu schaffen, die Wissen bündelt und SHKs effektiv unterstützt.

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Papierchaos adé: Einführung eines digitalen, hybriden Gästebuchs – zur Gästedatenerfassung und für persönliches Feedback an einer wissenschaftlichen Spezialbibliothek

Abbildung 1: Titelbild (Quelle: Ina Hoffmann)

Wer schonmal eine wissenschaftliche Spezialbibliothek betreten hat, weiß: Neben wertvollen Beständen und konzentrierter, ruhiger Arbeitsatmosphäre gibt es auch eine Menge organisatorischer Aufgaben, die meist hinter den Kulissen stattfinden. Eine davon ist die Erfassung von Anmeldedaten der Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer. Diese Daten werden noch handschriftlich mit Papierfragebögen erfragt und externe Gäste tragen sich in eine Papierliste ein. Auch das Feedback wird auf Zettel eingetragen oder aber ins Gästebuch. Das alles zu sichten und in die Gästedatenbank zu übertragen führt nicht nur zu einem hohen Aufwand, sondern auch zu unnötigem Durcheinander im Arbeitsalltag.

Doch genau hier setzt ein neues Konzept an: die Einführung eines digitalen, hybriden Gästebuchs, das Anmeldebögen und persönliches Feedback in einem einzigen System vereint. Das lässt nicht nur das Papierchaos verschwinden, es ist auch modern und flexibel und orientiert sich an den Bedürfnissen der Bibliotheksnutzenden und des Bibliothekpersonals.

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Wissensplattform statt Handbuch: Organisationshandbücher als lebendiges Wissensinstrument neu gedacht

Abbildung 1: Titelbild (Quelle: ChatGPT, Version vom 10. August 2025, OpenAI, erstellt von Bettina Roden, chatgpt.com)

Wie gelingt es, Wissen in hochspezialisierten Organisationen langfristig zu sichern und zugleich im Alltag nutzbar zu machen? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Praxisprojekt im Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft (MALIS) an der TH Köln. Im Fokus standen die Organisationshandbücher (OrgHandbücher) der Spezialbibliotheken der Bundeswehr – ein traditionell etabliertes, in der Praxis jedoch zunehmend vernachlässigtes Instrument.

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Erfassung und Erschließung einer historischen Privatsammlung am Beispiel der Sammlung Georg Andreas und Gerlinde Bachem in der USB Köln

Abbildung 1: Titelbild (Quelle: Privat, Lucia Anna Müller)

Was bedeutet es, eine historische Sammlung zu erschließen? Was macht man da? Diese Fragen waren eine Leitlinie im Rahmen meines MALIS-Projekts und um sie zu beantworten, wurde die historische Sammlung von Georg Andreas und Gerlinde Bachem gewählt, die seit 2012 in der USB Köln auf ihre Erschließung wartet.

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Revision und Modernisierung des Geschichtsbuchbestands in der LES.BAR58256

Abbildung 1: Ergebnis der Bestandsrevision 1: Alles weg? (Quelle: Stadt Ennepetal / Jann Henrik Höller)

Bestandsrevisionen sind bibliothekarischer Alltag, doch geschehen diese meist regelmäßig. In diesem MALIS-Projekt wurde jedoch ein Bestand bearbeitet, bei dem dies seit mehreren Jahrzehnten nicht geschah. Dabei handelt es sich um den mit 11% größten Bereich des Sachbuchbestands in der LES.BAR58256 (stadtbücherei ennepetal), nämlich den Geschichtsbestand.

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Erweiterung der Frankfurter Praxisbausteine der Schulbibliothekarischen Arbeitsstelle Frankfurt am Main

Abbildung 1: Neu entwickelte Materialien vor den bereits bewährten Frankfurter Praxisbausteinen (Quelle: Roxanne Frach)

Schulbibliotheken begleiten Kinder in die Welt der Sprache, des Lesens und der Medien. Für Gruppen wie Vorlaufkurse, Vorklassen und Schulanfänger*innen wurden neue Praxisbausteine entwickelt, die gezielt auf frühe Sprachbildung, Lesemotivation und Orientierung in der Bibliothek ausgerichtet sind.

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