Aussortieren vor dem Umzug: Optimierung der Aussonderungspraxis in der Diözesanbibliothek Aachen

Abbildung 1: Ausgesonderte Medien (Quelle: Kevin Gillich)

Bibliotheken stehen regelmäßig vor der Aufgabe, ihre Bestände kritisch zu prüfen. Besonders dringlich kann die Bestandsdurchsicht dann werden, wenn räumliche Veränderungen bevorstehen. Die Diözesanbibliothek Aachen sieht sich im Zuge eines Magazinumzugs mit der Situation konfrontiert, dass der vorhandene Magazinbestand die Kapazität des neuen Raums übersteigt. Rund 600 laufende Meter – etwa 18.000 Medien – müssen trotz neuer Compactus-Anlage aus den bestehenden 5.700 Laufmeter Magazinbestand ausgesondert werden.

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Aussonderungsassistent für Fachreferenten an wissenschaftlichen Bibliotheken

von Eike Spielberg

Beispiel für eine Bestandsanalyse

Der Platz wird eng – immer mehr Bibliotheken sind mit diesem Problem konfrontiert. Zudem wächst der Bedarf an attraktiven Arbeitsflächen mit kurzen Wegen zur benötigten Literatur. Aussonderung heißt das Zauberwort und immer mehr Bibliotheken müssen die Titel ihres Bestandes nach möglichen Aussonderungskandidaten durchforsten. Wie erhält man schnell die nötigen Informationen und darüber hinaus einen auf die speziellen Bedürfnisse angepassten Aussonderungsvorschlag? Dies erledigt der in diesem Beitrag vorgestellte Aussonderungsassistent, eine Web-Anwendung, die aus dem Nutzungsverhalten einen konkreten Vorschlag zur Aussonderung berechnet.

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