Abbildung 1: Project Canva (Quelle: Simon Hoffmann)
In einer sich ständig verändernden Welt ist Anpassung vonnöten, um mit den sich wandelnden Bedürfnissenn und Gegebenheiten Schritt zu halten. Dies gilt auch für öffentliche Bibliotheken, die sich stehts bemühen, ihren Service nutzerorientiert und niedrigschwellig zu gestalten.
Abbildung 1: Auskunftsplatz am Standort Stuttgart-Mitte (Quelle: Alena Hadanovic)
Wie werden die (digitalen) Auskunfts- und Informationsdienstleistungen an der Universitätsbibliothek Stuttgart derzeit genutzt und durch wen? Was benötigt die Zielgruppe? Wie können die Informationsangebote verbessert werden?
Fotos von musealen Objekten in virtuellen Portalen gewähren einen Einblick in Museumssammlungen und ermöglichen kulturelle Teilhabe. Aber auch für die interne Museumsarbeit sind Objektfotos bedeutsam. Sie liefern den Mitarbeiter*innen wichtige Informationen über die Sammlung und ermöglichen die Erschließung und Erforschung von Objekten. Zudem dokumentieren Fotos den Erhaltungszustand der Objekte – das Vorhandensein von Bildern kann die Objekte sogar schützen, da diese für die Ermittlung von Eigenschaften nicht mehr bewegt werden müssen und sicher im Depot verwahrt bleiben. Weitere Nutzen der Fotos bestehen in der Verwendung für die Öffentlichkeitsarbeit, auf Webseiten, in Publikationen oder digitalen Sammlungen. Um die Mitarbeiter*innen bei der Anfertigung von Objektfotos zu unterstützen, wurde innerhalb des Praxisprojekts eine Anleitung erstellt, die die Arbeitsschritte Schritt für Schritt erläutert.
Abbildung 1: Fakt oder Fake? Die kritische Betrachtung von analogen sowie digitalen Quellen ist Bestandteil guter wissenschaftlicher Praxis. (Quelle: ULB Düsseldorf | Agnes Lucas)
An die Stifte, fertig, los! Im Rahmen des MALIS-Praxisprojekts im Sommersemester 2023 wurde eine Pilotveranstaltung zum Thema „Quellen prüfen und bewerten“ konzipiert und im Kontext der Woche des Schreibens an der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Düsseldorf durchgeführt. Für das Schulungsangebot wurde ein generischer Ansatz mit interaktiven Elementen zur Konsolidierung konzipiert. Es wurden verschiedenste Lehrmethoden eingesetzt, um den 60-minütigen Programmpunkt für die Studierenden kurzweilig und möglichst interaktiv zu gestalten.
Abbildung 1: Titelbild (Quelle: https://pixabay.com/de/; Frei zu verwenden unter der Pixabay-Lizenz)
Zum 01.01.2023 war es so weit: die Fusion der Technischen Universität Kaiserslautern mit dem Campus Landau der Universität Koblenz-Landau zur RPTU Kaiserslautern-Landau wurde vollzogen. Die beiden Universitätsbibliotheken mussten sich jedoch schon viel früher die Frage stellen, welches Bibliothekssystem in Zukunft gemeinsam genutzt werden soll. Die Entscheidung fiel dabei auf Alma von Ex Libris und so mussten bis zum Go-Live am 01.08.2022 die wichtigsten Workflows an den Ausleihtheken sitzen. Doch, wie schult man die Mitarbeitenden am effektivsten, damit der Umstieg auf Alma reibungslos abläuft?
Abbildung 1: Blatt aus dem Klassischen Bilderschatz, Bd. 1, und dazugehöriges Wikidata-Item (Ausschnitt) (Quellen: Wikimedia Commons und Wikidata)
Das Projekt nutzt die Infrastruktur von Wikidata zur Erfassung und Verlinkung von Metadaten zu fotografischen Kunstreproduktionen aus einem historischen Veröffentlichungskontext. Es verfolgte die Ziele, eine Tiefenerschließung des Lieferungswerks Klassischer Bilderschatz in die Wege zu leiten und das Material für Datenauswertungen verfügbar zu machen. Das Herzstück bildet ein in dem Rahmen erarbeitetes Datenmodell. Der erste Batch Upload von 144 Datenobjekten mithilfe des Tools OpenRefine war für mich wie ein Weltraumstart ins Wiki*versum.
Abbildung 1: Lernpfad der Promovierenden. (Quelle: Anja Becker-Haumann)
Medienrecherche per Knopfdruck und Suchschlitz sind verlockend und dank fortgeschrittener Digitalisierung von Medienressourcen leichter denn je zuvor. Aber – ist das Ergebnis wirklich passgenau? Diese Frage stellen sich auch Promovierende, für die es darum geht, möglichst effektiv und schnell Literatur zu einem speziellen Thema zu finden sowie einen Systematic Literature Review durchzuführen. Um effektive Recherchetechniken für diese Zielgruppe zu vermitteln, gibt es bislang kein passgenaues Kursangebot.
Die Benutzungsbereiche der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) bieten vielfältige und spannende Themen, die eine eigenständige Darstellung über Instagram rechtfertigen. Neben den vielfältigen Serviceangeboten sowie der Darstellung der Lesesäle als Lernort bietet es sich an, auch Themen und Geschichten aus der Benutzung, die umfangreichen und unterschiedlichen Archivbestände, Kuriositäten in den Sammlungen und den „Blick hinter die Kulissen“ über dieses Medium in den Vordergrund zu stellen.
Aussagekräftige Bilder sind wichtig für die Wissenschaftskommunikation. Um sie effizient zu nutzen und langfristig verfügbar zu machen, müssen sich thematisch passende Bilddateien einfach suchen und finden lassen. Eine Möglichkeit dafür sind Digital-Asset-Management-(DAM-)Systeme. In diesem Praxisprojekt wurde untersucht, wie aktuell in Laufwerksordnern archivierte Dateien systematisch in einer Bilddatenbank erfasst werden können. Dafür wurden die nötigen theoretischen und praktischen Grundlagen erarbeitet und dann in einem passenden System umgesetzt.
Historisch-politische Chronologien sind ein wichtiges Hilfsmittel in der archäologischen und historischen Forschung, um Ereignisse und Zeitspannen zeitlich sowie räumlich einzuordnen. Im Rahmen unseres Forschungsprogramms “Entangled Africa” versuchen wir die Chronologien der von uns untersuchten Regionen, die größtenteils noch im 19. Jh. erstellt wurden, unter Berücksichtigung neuer Methoden und Theorien zu aktualisieren. Ein Fokus liegt darauf, Perspektiven miteinzubeziehen, die in der traditionellen Forschung lange vernachlässigt wurden.