Wenn nicht die Bibliothek, wer dann? Aufbau eines Bibliometrieservice für die Universitätsbibliothek Mannheim

von Hendrik Platte-Burghardt

Abb. 1: Beam-Plot-Explained (Quelle: https://clarivate.com)

Während Bibliometrieservices heute von zahlreichen Universitätsbibliotheken angeboten werden, verfügt die UB Mannheim bisher über kein solches Angebot. Obwohl bereits verschiedene bibliometrische Analysen für interne und externe Zwecke durchgeführt wurden und Kompetenz vorhanden ist, tritt die UB bisher nach außen nicht als Ansprechpartnerin für Bibliometriedienste in Erscheinung. Im Rahmen dieses Praxisprojekts wurde evaluiert, ob und in welcher Form ein Bibliometrieservice Sinn ergeben würde. Wenn nicht die Bibliothek, wer dann? Aufbau eines Bibliometrieservice für die Universitätsbibliothek Mannheim weiterlesen

IT Projektmanagement in wissenschaftlichen Bibliotheken – ein Praxisbericht aus der Universitätsbibliothek Siegen

von Karoline Braun

Quelle: shutterstock.com

Digitalisierung ist in aller Munde und aus dem universitären Alltag nicht mehr wegzudenken. Dennoch stammen die Bibliotheksmanagementsysteme teils aus dem letzten Jahrhundert und bedürfen dringend einer Erneuerung. Die Anforderungen an solche Systeme nehmen ständig zu, die Möglichkeiten der Systeme sind allerdings nunmehr begrenzt. IT Projektmanagement in wissenschaftlichen Bibliotheken – ein Praxisbericht aus der Universitätsbibliothek Siegen weiterlesen

Das soll alles mit? Der Neubau und Umzug der Landeskundlichen Bibliothek des Märkischen Kreises

von Heye Bookmeyer

Abb.1: Der Neubau von Kreisarchiv und Landeskundlicher Bibliothek des Märkischen Kreises in Altena (Quelle: Heye Bookmeyer)

Wie zieht man mit einer Bibliothek um? Wen ruft man an, um die Medien zu transportieren und wie wird das neue Gebäude ausgestattet? Alle diese Fragen mussten beim Umzug der Landeskundlichen Bibliothek in ein neues Gebäude berücksichtigt werden.

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Offen, vernetzt, hybrid – Wie kann ein Austauschformat für OER gelingen?

von Ariane Larrat

Abb. 1: Logo OERmeetup – Bildung vernetzen (Quelle: Ariane Larrat)

„Offenheit“ ist die Grundlage für akademische Bildung und einer der Kernwerte der TH Köln. Grenzen aufzuheben und Durchgänge zu ermöglichen, ist auf verschiedenen Ebenen wichtig: Zwischen Menschen, zwischen Disziplinen, zwischen Lehre und Forschung sowie zwischen Theorie und Praxis. Open Educational Resources (OER) leisten einen wichtigen Beitrag, um die Qualität von Lehre zu verbessern und damit die Bildungschancen aller Studierenden zu erhöhen.

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FIS, WIPS oder was?! – Erklärvideos zum Publikationsdatenmanagement an der Frankfurt UAS

von Dion Wagner

Abbildung 1: Teaserbild (Quelle: pixabay.com (CC0))

Von Schminktipps und Bauanleitungen bis zu Algebra und Quantenphysik: Ein kurzer Blick auf YouTube zeigt, dass Erklärvideos gerade voll im Trend sind. Warum sollte also nicht auch eine Hochschulbibliothek dieses Medium für sich nutzen?

Lehrende der Frankfurt University of Applied Sciences verfügen an der Hochschule über gleich zwei Möglichkeiten ihre Forschung sichtbar zu machen: Das Forschungsinformationssystem (FIS), das Publikations- und Projektdaten erfasst und den Publikationsserver (WIPS), über den im Open Access publiziert werden kann. Um diese Angebote bei den Hochschulangehörigen bekannter zu machen und über Funktionen, Zuständigkeiten und Bedienung aufzuklären, wurden drei Erklärvideos produziert.

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Semantische Anreicherung von Lexikonartikeln aus RDK Labor mit normierter Terminologie

von Christiane Elster

Abbildung 1: Startseite von RDK Labor (Quelle: https://www.rdklabor.de/)

Die Online-Plattform RDK Labor (https://www.rdklabor.de) ist ein mit Semantic MediaWiki betriebenes Wiki, das aus dem 1927 gegründeten Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte (RDK) hervorging. RDK Labor soll im Internet besser auffindbar werden und von großen Datensammlungen wie den Wikimedia-Projekten, Bibliothekskatalogen und Bilddatenbanken aus verlinkt sein. Das Ziel des am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München angesiedelten Praxisprojekts bestand darin, eine Datengrundlage für eine semantische Verknüpfung der Online-Plattform im Netz zu schaffen. Dies geschah mit Hilfe eines Abgleichs („Reconciling“) einer repräsentativen Testmenge von 250 Lemmata aus RDK Labor mit Wikidata und der Gemeinsamen Normdatei (GND). Dabei wurde mit der Software OpenRefine gearbeitet, einem Tool zur Bereinigung, Aufbereitung und Anreicherung von Daten.

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How queer is the library? Die Frage nach der Inklusion von LGBTIQ* in öffentlichen Bibliotheken

von Susanne Gerlach

Abbildung 1: Pride Parade vor der New York Public Library (© Pixabay/LazarCatt)

Die öffentlichen Bibliotheken sind ihrem Selbstverständnis nach ein offener, inklusiver Ort für alle. Doch welche Bevölkerungsgruppen und vor allem gesellschaftliche Minderheiten umfasst dieses „alle“ tatsächlich? Herrscht in öffentlichen Bibliotheken in Deutschland wirklich ein gesteigertes Bewusstsein für Diversität in ihren unterschiedlichen Facetten? Und wie sieht es konkret mit der Inklusion und aktiven Berücksichtigung des Diversity-Aspekts Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung aus?

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Digital kreativ werden in 30 Minuten – der 1. Delmenhorster Maker Market lädt ein zum Mitmachen und Staunen!

von Anika Schmidt

Abbildung 1: Auszug Plakat Maker Market (Quelle: Abteilung Medien und Kommunikation, Stadt Delmenhorst)

Als eine Mischung aus Wissenschaftsmesse und Jahrmarkt bietet die Maker Fair an Mitmachstationen das kreative Erkunden und spielerische Erlernen neuer Technologien und Materialien an. Diese Grundidee wurde im 1. Delmenhorster Maker Market adaptiert: An verschiedenen Stationen sollten digitale Geräte und Tools entdeckt und kreativ genutzt werden.

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Wenig ist auch schon Viel! Maker-Angebote für die Stadtbücherei Starnberg – Eine Handlungsempfehlung

von Claudia Zwenzner

Abbildung 1: Maken in Kooperation (Quelle: Claudia Zwenzner, pixabay)

Eigentlich überall anwendbar, aber doch individuell. Maken in der Stadtbücherei Starnberg ist auch ohne Makerspace möglich und in jedem Falle gilt: Wenig ist auch schon Viel!
Mittlerweile gibt es praktikable Lösungen von Maker-Angeboten für kleinere Bibliotheken, die nicht über die notwendigen personellen, räumlichen oder finanziellen Ressourcen verfügen.
Die Stadtbücherei Starnberg möchte ihr Portfolio erweitern und mit Maker-Angeboten neugierige Kinder- und Jugendliche in die Bücherei locken. Es soll ein technisch-kreatives Angebot zum Kennenlernen, Ausprobieren, Begeistern und Weitererzählen werden. Die Bücherei als öffentlicher Raum mit niederschwelligem Zugang und Ort des Austausches ist ein idealer Platz dafür.

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Digitale Rechte vs. Aufarbeitung des Nationalsozialismus? Ein Online-Archiv für den Landkreis Erding

von Sara Melchior

Abbildung 1: Startseite des Online-Archivs im Content Management System Omeka (Quelle: https://erdinggeschichte.omeka.net/)

Im Rahmen des MALIS-Praxisprojektes wurde ein Online-Archiv mit Zeitdokumenten der Jahre 1933 bis 1945 eingerichtet. Diese stammen aus dem Landkreis Erding und sind jetzt als Ressourcen der Heimatforschung und zur Auseinandersetzung mit der Lokalgeschichte öffentlich zugänglich. Die Ausgaben der NSDAP-Kreiszeitung „Aus der Heimat“, die von 1940 bis 1945 an die Frontsoldaten verschickt wurden, bilden die erste digitale Sammlung des Online-Archivs. Diese schließt an die bisherige Arbeit des Zeithistorikers Giulio Salvati an, der dafür mit dem Tassilo-Kulturpreis ausgezeichnet wurde. Bereits 2019 begann er mit www.erding-geschichte.de ein Crowdsourcing-Projekt, das biographische Angaben von 4.500 ausländischen Zwangsarbeitern*innen im Landkreis rekonstruiert hat.

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