Abb.1: Der Neubau von Kreisarchiv und Landeskundlicher Bibliothek des Märkischen Kreises in Altena (Quelle: Heye Bookmeyer)
Wie zieht man mit einer Bibliothek um? Wen ruft man an, um die Medien zu transportieren und wie wird das neue Gebäude ausgestattet? Alle diese Fragen mussten beim Umzug der Landeskundlichen Bibliothek in ein neues Gebäude berücksichtigt werden.
Abb. 1: Logo OERmeetup – Bildung vernetzen (Quelle: Ariane Larrat)
„Offenheit“ ist die Grundlage für akademische Bildung und einer der Kernwerte der TH Köln. Grenzen aufzuheben und Durchgänge zu ermöglichen, ist auf verschiedenen Ebenen wichtig: Zwischen Menschen, zwischen Disziplinen, zwischen Lehre und Forschung sowie zwischen Theorie und Praxis. Open Educational Resources (OER) leisten einen wichtigen Beitrag, um die Qualität von Lehre zu verbessern und damit die Bildungschancen aller Studierenden zu erhöhen.
Von Schminktipps und Bauanleitungen bis zu Algebra und Quantenphysik: Ein kurzer Blick auf YouTube zeigt, dass Erklärvideos gerade voll im Trend sind. Warum sollte also nicht auch eine Hochschulbibliothek dieses Medium für sich nutzen?
Lehrende der Frankfurt University of Applied Sciences verfügen an der Hochschule über gleich zwei Möglichkeiten ihre Forschung sichtbar zu machen: Das Forschungsinformationssystem (FIS), das Publikations- und Projektdaten erfasst und den Publikationsserver (WIPS), über den im Open Access publiziert werden kann. Um diese Angebote bei den Hochschulangehörigen bekannter zu machen und über Funktionen, Zuständigkeiten und Bedienung aufzuklären, wurden drei Erklärvideos produziert.
Abbildung 1: Startseite von RDK Labor (Quelle: https://www.rdklabor.de/)
Die Online-Plattform RDK Labor (https://www.rdklabor.de) ist ein mit Semantic MediaWiki betriebenes Wiki, das aus dem 1927 gegründeten Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte (RDK) hervorging. RDK Labor soll im Internet besser auffindbar werden und von großen Datensammlungen wie den Wikimedia-Projekten, Bibliothekskatalogen und Bilddatenbanken aus verlinkt sein. Das Ziel des am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München angesiedelten Praxisprojekts bestand darin, eine Datengrundlage für eine semantische Verknüpfung der Online-Plattform im Netz zu schaffen. Dies geschah mit Hilfe eines Abgleichs („Reconciling“) einer repräsentativen Testmenge von 250 Lemmata aus RDK Labor mit Wikidata und der Gemeinsamen Normdatei (GND). Dabei wurde mit der Software OpenRefine gearbeitet, einem Tool zur Bereinigung, Aufbereitung und Anreicherung von Daten.
Die öffentlichen Bibliotheken sind ihrem Selbstverständnis nach ein offener, inklusiver Ort für alle. Doch welche Bevölkerungsgruppen und vor allem gesellschaftliche Minderheiten umfasst dieses „alle“ tatsächlich? Herrscht in öffentlichen Bibliotheken in Deutschland wirklich ein gesteigertes Bewusstsein für Diversität in ihren unterschiedlichen Facetten? Und wie sieht es konkret mit der Inklusion und aktiven Berücksichtigung des Diversity-Aspekts Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung aus?
Abbildung 1: Auszug Plakat Maker Market (Quelle: Abteilung Medien und Kommunikation, Stadt Delmenhorst)
Als eine Mischung aus Wissenschaftsmesse und Jahrmarkt bietet die Maker Fair an Mitmachstationen das kreative Erkunden und spielerische Erlernen neuer Technologien und Materialien an. Diese Grundidee wurde im 1. Delmenhorster Maker Market adaptiert: An verschiedenen Stationen sollten digitale Geräte und Tools entdeckt und kreativ genutzt werden.
Abbildung 1: Maken in Kooperation (Quelle: Claudia Zwenzner, pixabay)
Eigentlich überall anwendbar, aber doch individuell. Maken in der Stadtbücherei Starnberg ist auch ohne Makerspace möglich und in jedem Falle gilt: Wenig ist auch schon Viel!
Mittlerweile gibt es praktikable Lösungen von Maker-Angeboten für kleinere Bibliotheken, die nicht über die notwendigen personellen, räumlichen oder finanziellen Ressourcen verfügen.
Die Stadtbücherei Starnberg möchte ihr Portfolio erweitern und mit Maker-Angeboten neugierige Kinder- und Jugendliche in die Bücherei locken. Es soll ein technisch-kreatives Angebot zum Kennenlernen, Ausprobieren, Begeistern und Weitererzählen werden. Die Bücherei als öffentlicher Raum mit niederschwelligem Zugang und Ort des Austausches ist ein idealer Platz dafür.
Abbildung 1: Startseite des Online-Archivs im Content Management System Omeka (Quelle: https://erdinggeschichte.omeka.net/)
Im Rahmen des MALIS-Praxisprojektes wurde ein Online-Archiv mit Zeitdokumenten der Jahre 1933 bis 1945 eingerichtet. Diese stammen aus dem Landkreis Erding und sind jetzt als Ressourcen der Heimatforschung und zur Auseinandersetzung mit der Lokalgeschichte öffentlich zugänglich. Die Ausgaben der NSDAP-Kreiszeitung „Aus der Heimat“, die von 1940 bis 1945 an die Frontsoldaten verschickt wurden, bilden die erste digitale Sammlung des Online-Archivs. Diese schließt an die bisherige Arbeit des Zeithistorikers Giulio Salvati an, der dafür mit dem Tassilo-Kulturpreis ausgezeichnet wurde. Bereits 2019 begann er mit www.erding-geschichte.de ein Crowdsourcing-Projekt, das biographische Angaben von 4.500 ausländischen Zwangsarbeitern*innen im Landkreis rekonstruiert hat.
Abbildung 1: Logo der Umfrage (Quelle: Fabian Lemmes)
Das Feld der sich wandelnden Wissenschaftskommunikation, die Öffnung selbiger und damit verbundene Alltagspraktiken von Forschenden zu beleuchten, das beabsichtigt die Graduiertenbefragung TUGS on OSP. In der an den wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Trier gerichteten Umfrage wurden diverse Dimensionen und Teilaspekte von Open Science erhoben. Disziplinspezifische Belange stellen dabei einen weiteren Schwerpunkt der Befragung dar.
„Die Studie zeugt davon, dass dieses Thema […] endlich auch in anderen Disziplinen ankommt …
Forschungsinformation und Forschungsinformationssysteme gewinnen seit einigen Jahren stetig an Bedeutung und beschäftigen mittlerweile nicht nur Hochschulen, sondern nahezu alle Forschungseinrichtungen und -verbünde. Dabei geht es sowohl um die Schaffung einer einheitlichen Datenbasis zur Dokumentation und Berichterstattung über die eigenen Forschungsbeiträge als auch darum diese gesammelten Informationen leichter zugänglich, interoperabel, nachnutzbar und transparent zu machen. Doch bevor es zur Einführung eines solchen Systems kommt, sollte schon allein aufgrund des damit verbundenen finanziellen und personellen Aufwandes, ermittelt werden, ob es überhaupt einen Bedarf in der eigenen Einrichtung gibt und wie dieser aussieht.