Vorstellung der Special Services der Bibliothek der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg anhand eines Videoclips

von Nina Grevener

Abbildung 1: Screenshot aus dem Video „Book a MEDMA Librarian” (Quelle: Nina Grevener | Animaker)

Bibliotheken haben viel mehr zu bieten als Bücher! Leider ist dies Nutzenden und auch potentiellen Nutzenden oft nicht bewusst. Es mangelt an Sichtbarkeit für die Services. So auch an der Bibliothek der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Die Special Services der Bibliothek „Auftragsrecherche“, „Book a MEDMA Librarian“ und die „Hausbesuche“ bieten Forschenden und Studierenden eine umfangreiche Unterstützung bei ihrer wissenschaftlichen und klinischen Arbeit. Und doch sind diese Services nicht allen potentiellen Bibliotheksnutzenden bekannt.

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Digitalisierung der Klassenführungen der 4. – 7. Klassen in der Stadtbibliothek Philippsburg mithilfe der App Actionbound

von Stephanie Lauth

Abbildung 1: Materialien, die in der Bibliothek verteilt werden (Quelle: Stephanie Lauth)

Eine Bibliotheksführung mit der Schulklasse? Das klingt für viele Schüler*innen erst einmal langweilig. Doch das muss es nicht sein! In vielen Bibliotheken besteht eine Klassenführung schon lange nicht mehr aus einer reinen Frontalpräsentation der Bibliotheksmitarbeitenden mit gelegentlichen Suchspielen an den Regalen für die Kinder. Der Trend geht hin zum Digitalen – sowohl was den Bestand als auch die Nutzung der Bibliothek betrifft. Genau an dieser Stelle sollen auch die jungen Benutzer*innen in der Stadtbibliothek Philippsburg abgeholt werden. Mithilfe der Lernapp „Actionbound“ wurden die Klassenführungen für die 4. – 7. Klassen der umliegenden Schulen überarbeitet und digitalisiert.

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Neudigitalisierung von Handschriften der Bibliothek St. Albertus Magnus, Köln, mit Metadaten-Generierung auf der Grundlage von TEI-P5 als Erweiterung der Digitalen Sammlungen der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln

von Björn Lembke

Abbildung 1: Scanneransicht mit Bibliothekslogos (Quellen: Björn Lembke und Betriebsinterna)

Nach 14 Jahren ist es soweit: Erste Handschriften aus den 2009 als Depositum in den Bestand der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek übergegangenen Medien der Bibliothek des ehemaligen Dominikanerklosters St. Albert (Walberberg) wurden digitalisiert und somit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das wurde auch allerhöchste Zeit, wo doch die Übernahme des Bestandes der Bibliothek St. Albertus Magnus durch seinen hohen monetären wie wissenschaftlichen Wert zu seiner Zeit nicht nur den Besuch mehrerer Vertreter ausländischer Ordensbibliotheken zu Folge hatte, sondern auch eine Erweiterung des Namens der „Diözesan- und Dombibliothek“ in „Diözesan und Dombibliothek mit Bibliothek St. Albertus Magnus“ auslöste.

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Kulturerbe hands-on: Immersives Lernen in dreidimensionalen Räumen

von Viktor Boecking

Abbildung 1: Teasergrafik (Quelle: Universität Mannheim)

Wissenschaftliche Bibliotheken befinden sich in einem stetigen Wandel und müssen sich sowohl den Bedarfen der Studierenden, Forschenden und Lehrenden ihrer jeweiligen Einrichtung anpassen. Zudem müssen Bibliotheken stets am Puls der Zeit und somit offen für innovative Technologien sein. Digitalität ist in diesem Kontext gerade für wissenschaftliche Bibliotheken und deren Beschäftigte nichts Neues und bereits tief im Arbeitsalltag verankert.

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AR-Gaming in Bibliothek

von Inji Kim

Abbildung 1: Titelbild (Quelle: Gorodenkoff – stock.adobe.com. Lizenziert unter Bildungseinrichtungslizenz)

Ein AR-Game in einer Bibliothek zu entwickeln – für viele Einrichtungen bleibt dies oft ein Traum, sei es aufgrund hoher Budgetanforderungen oder mangelnder Kompetenz. Aber muss das wirklich so sein? Am 20. Juli 2023 erhielt die Bibliothek der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) eine erfreuliche Nachricht: Zwei Studierende des Instituts für Interaktive Technologien an der Hochschule für Technik der FHNW haben ihre Zusage zur Zusammenarbeit mit der FHNW-Bibliothek für die Entwicklung eines AR-Spiels als eine Alternative zur klassischen Bibliothekseinführung gegeben. Wie konnte dieses scheinbar komplexe Projekt ins Leben gerufen werden? Welche Herausforderungen haben sich dargestellt? Und wie soll das Projekt weitergehen?

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Open-Access-Transformationsverträge mit großen Verlagen: Transformationsidee verfehlt

von Yuliya Fadeeva

Abbildung 1: Teasergrafik (Quelle: open-access-logo unter der Lizenz CC0 )

Die Umstellung der Publikationspraxis wissenschaftlicher Zeitschriften auf Open Access wird in den letzten Jahren durch Transformationsverträge (transformative agreements) zwischen Bibliothekskonsortien und Großverlagen bzw. wissenschaftlichen Fachgesellschaften betrieben. Neben DEAL-Verträgen mit Wiley, Springer Nature und nun auch Elsevier gibt es zahlreiche andere „Publish and Read“, „Read and Publish“ und „Offsetting agreements“ mit sehr unterschiedlichen Ausgestaltungen und Konditionen. Sie werden häufig in großen Konsortien verhandelt und können so bessere Bedingungen für die teilnehmenden Bibliotheken und Forschungseinrichtungen erreichen. Die Hoffnung und das Versprechen hinter transformativen Verträgen: Nach einer Übergangsphase führen sie endgültig weg von der Subskription und hybriden Modellen zu 100% Open Access.

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Forschungsdatenmanagement neu gedacht – Zwischen Kommerz und freier Wissenschaft

von René Peter Bennemann

Abbildung 1: Teasergrafik (Quelle: Intelligentes Bildungs-Icon Netzwerk-Verbindung, Internet der Dinge: Shutterstock)

Das Interesse nach freiem Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen ist ungebrochen. In Zeiten von Open Access und Projekt DEAL ist das Thema Forschungsdatenmanagement zumindest in der Wissenschaftswelt allgegenwärtig. So auch in der Fraunhofer-Gesellschaft, dort wurde vor wenigen Monaten ein organisationsweiter „Forschungsdatenraum“ ins Leben gerufen, der den Umgang mit offenen Forschungsdaten nach den FAIR-Prinzipien sowie den kommerziellen Umgang mit nicht öffentlichen Daten aus industrieller Auftragsforschung sicherstellen soll. Grund genug, vor der eigenen Haustür zu kehren und mit der Entwicklung eines Forschungsdatenmanagementservices am Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen (INT) zu beginnen.

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Erstellung eines Lernangebots für die Nutzer*innen der ARD-Normdatenbank im Norddeutschen Rundfunk

von Jasmin Casarano

Abbildung 1: Titelbild (Quelle: https://pixabay.com/de/; Frei zu verwenden unter der Pixabay-Lizenz)

Die ARD-Normdatenbank fungiert als Repositorium für Entitäten und Vokabulare der Rundfunkanstalten der ARD. Für den Aufbau eines crossmedialen Mediendatensystems ist es wichtig, die Personendatensätze einheitlich anzulegen, da die Datensätze ARD-weit und von verschiedenen Systemen genutzt werden. Das Regelwerk für die Personenansetzung ist allerdings knapp 100 Seiten lang – das liest sich kaum jemand freiwillig durch…

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Diagnose: Wissensdurst – Die “Claudiana” Fachbibliothek in Bozen wird Teil des Bibliotheken-Netzwerks Südtirols

von Marta Capasso

Abbildung 1: Titelbild. (Quelle: Russo F. (2023). Titelbild. Freepik.com [Stock Image] und Rembrandt van Rijn (1632). Die Anatomie des Dr. Tulp. [Öl auf Leinwand]. Mauritshuis, Den Haag. Aus: www.arteworld.it/lezione-anatomia-dottor-tulp-rembrandt-analisi/)

In einer Zeit, in der Wissen zur ultimativen Medizin wird, müssen die Fachbibliotheken breitflächige, schnelle Informationssuche gewährleisten; noch vielmehr für Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind, und die Last der post-pandemischen Sanitätssituation mittragen. Die Claudiana, medizinische Fachbibliothek in Südtirol versucht für die eigenen BenutzerInnen die bestmögliche Unterstützung beim Recherchebedarf zu bieten, sie steckt aber bezüglich Suchtechnologien noch etwas hinterher. Ein Discovery Tool zu implementieren ist das erste verabreichte Medikament gegen dieses Leiden gewesen.

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manuForma – Katalogisierung von Handschriften im Browser

von Maximilian de Molière

Abbildung 1: Teasergrafik (Quelle: MAJLIS-Projekt)

Für das vom ERC finanzierte Projekt „MAJLIS. The Transformation of Jewish Literature in Arabic in the Islamicate World“ entschieden sich die Forschenden, den in den Digital Humanities führenden TEI-XML-Standard zu nutzen. Dabei waren sie bestrebt, ihre eigene Terminologie und Arbeitsweise beizubehalten, ohne direkt mit TEI-Code arbeiten zu müssen. Das Ergebnis ist manuForma – ein innovatives Werkzeug, das das Katalogisieren von Handschriften im Webbrowser nicht nur vereinfacht, sondern auch intuitiv und anpassbar macht.

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