Erstellung einer Erschließungsrichtlinie für die Gruppenerschließung von Fotos im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Abbildung 1: Negativstreifen in Negativtaschen (Quelle: Stephan Feldmann | AdsD)

Die Fotosammlung des Archivs der sozialen Demokratie (AdsD) umfasst mehr als 300.000 Fotos. Doch das ist nur die Zahl der bereits erschlossenen Motive. Eine deutlich größere Zahl wartet noch darauf, erschlossen und somit für die Öffentlichkeit nutzbar gemacht zu werden. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, gab es daher schon länger Überlegungen, die Erschließungspraxis in den Sammlungen des AdsD und insbesondere in der Fotosammlung anzupassen, um die Erschließungsarbeit zu beschleunigen.

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Über 40 Jahre Vereins- und Zeitgeschichte: Digitalisierung und Erschließung des Briefs aus dem HAUS SCHLESIEN

Abbildung 1: Entwicklung des Layouts über die Jahre, unten links die erste Ausgabe (Quelle: Florian Paprotny | HAUS SCHLESIEN)

Das HAUS SCHLESIEN in Königswinter-Heisterbacherrott ist ein lebendiger Begegnungsort für alle, die sich für die Kultur und Geschichte Schlesiens interessieren. Getragen vom gemeinnützigen Verein HAUS SCHLESIEN, der 2023 sein 50-jähriges Jubiläum feierte, erfüllt das im Haus beheimatete Dokumentations- und Informationszentrum den Satzungszweck: Schlesisches Kulturgut zu sammeln, bewahren und zugänglich zu machen. Dieses Ziel hatte auch das MALIS-Projekt, bei dem die hauseigene Zeitschrift, die inzwischen selbst schon schlesisches Kulturgut ist, digitalisiert und mit Lingo inhaltlich erschlossen wurde.

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Optimierung der Inhaltserschließung: Anreicherung des Bestands „Kunsthandwerk“ der Bibliothek des IGdJ mit Vokabular der GND

Abbildung 1: Im Zuge des Projektes bearbeitete Publikationen aus dem Bestand der Bibliothek des IGdJ (Quelle: Chantal Maria Reißel | Bibliothek des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden)

Bibliothekskataloge sind für die Forschung unverzichtbare Werkzeuge. Doch ihre Qualität hängt maßgeblich davon ab, wie gut die Bestände inhaltlich erschlossen sind. Hier setzt das Praxisprojekt an, das in Kooperation mit der Bibliothek des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) in Hamburg durchgeführt wurde. Ziel war die Verbesserung der verbalen Inhaltserschließung von Publikationen zum Themengebiet „Kunsthandwerk“ durch die Anreicherung der Katalogisate mit den normierten Begriffen der Gemeinsamen Normdatei (GND).

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Retro Style! Workflows und Infrastrukturen zur Digitalisierung, Erschließung und Online-Präsentation historischer Bestände

Abbildung 1: Teilansicht des neuen Scanlabors des DHI Rom (Quelle: Grünewälder, Versaci)

Es gibt sie bereits, die ersten Jubiläen. An der ETH Zürich freut man sich über 15 Jahre e-rara, in München beeindruckt das Digitalisierungszentrum (MDZ) mit seinen nahezu 30 Jahren. Ist Retrodigitalisierung in Bibliotheken also längst eine Selbstverständlichkeit? In der Realität kleinerer Einrichtungen nicht unbedingt. Die Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts Rom (DHI) ist ein Fallbeispiel für die Herausforderungen einer Digitalisierungsstrategie, die große Ambitionen und kleines Budget vereinen muss. Um die Entwicklung pragmatischer Lösungen ging es in dem MALIS-Praxisprojekt.

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„Was ist eigentlich Künstliche Intelligenz?“ – Ein Workshop für Seniorinnen und Senioren in der Stadtbibliothek Osnabrück

Abbildung 1: Aufbau des Workshops im Lesecafé der Stadtbibliothek Osnabrück (Quelle: Christian Imwalle)

Künstliche Intelligenz (KI) ist heutzutage bereits ein fester Bestandteil im Alltag vieler Menschen. Doch gerade für Senior:innen stellt der Umgang mit der neuen Technologie oft eine Herausforderung dar. „Was ist KI überhaupt?“ oder „Wie funktioniert KI eigentlich?“ sind Fragen, die in der Stadtbibliothek Osnabrück immer häufiger gestellt werden. Genau hier setzte das Projekt an.

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Usability von Bibliotheks-Websites: Die neue Website der Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain

Abbildung 1: Screenshot der Website hs-rm.de/hlb (Quelle: HLB und Adobe Stock)

Gute Usability von Websites trägt maßgeblich zu einem zufriedenen digitalen Besuch von Nutzenden bei. Seit Mai 2025 verfügt die Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain aus Wiesbaden über eine neue Website. Der Prozess der Umgestaltung war lang und es gab ein großes Ziel: Die Bedürfnisse der Zielgruppen identifizieren und die Usability der HLB Website auf das nächste Level heben!

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Konzeption einer Zotero-Schulung an der IHL

Abbildung 1: Vorschaubild des erstellen Zotero-Schulungsvideos (Quelle: Internationale Hochschule Liebenzell; bis auf das Logo von Zotero: www.zotero.org)

Egal welchen Studiengang ein Studierender belegt: er muss eine Strategie haben, Wissen verarbeiten und managen zu können. An diesem Punkt im Bereich Informationskompetenz setzen Literaturverwaltungsprogramme wie Zotero an. An der IHL gab es erste Vorarbeiten, um Zotero nutzen zu können. Die entworfene Schulung erweitert diese Vorarbeiten konsequent zu einer ausführlichen 90-minütigen Schulung – mit allen sechs Bloom’schen Taxonomiestufen, einem selbst erstellten Video, didaktischer Abwechslung und Lehrmaterialien.

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Die Stadtteilbibliothek Kalk als Dritter Ort für Kinder und Jugendliche: eine Bedarfsanalyse

Abbildung 1: Zukunftswerkstatt: „Bibliothek der Träume“ (Quelle: Generiert mit Microsoft Designer)

2018 öffnete die nach einem Konzept des niederländischen Architekten Aat Vos neu gestaltete Stadtteilbibliothek in Köln-Kalk ihre Türen. Seitdem zählt sie zu den fortschrittlichsten Stadtteilbibliotheken Deutschlands, bekannt für ihr innovatives Design und ihren Ansatz als „Dritter Ort“, vor allem für Kinder und Jugendliche.

Aber entspricht sie sieben Jahre nach der Umgestaltung immer noch den Wünschen und Bedürfnissen ihrer Fokusgruppe?

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Gedöns für alle! Zur Einführung einer Bibliothek der Dinge in der Lebendigen Bibliothek Bottrop

von Rieke Paetsch-Saleh

https://doi.org/10.59350/2h0nb-7yq46

Abbildung 1: Der Bollerwagen der Lebendigen Bibliothek auf dem Kulturhof in Bottrop (Quelle: Alina Recio Jimenez, Rieke Paetsch-Saleh)

„Was machen wir eigentlich mit Holly?“ – „Wir könnten ihn doch einfach verleihen!“

Holly, das ist der inoffizielle Name eines faltbaren Bollerwagens, der seit 2020 als ungeliebtes Büro-Accessoire sein Dasein in der Lebendigen Bibliothek Bottrop fristet. Während der Corona-Pandemie gekauft, um die Bevölkerung in Parks und Grünanlagen mit Literatur zu versorgen, blieben seine Aufgabenbereiche anschließend überschaubar. Zuletzt chauffierte er Rabe Socke, Winnie Puh, Tigger, eine zwei Meter lange Schlange sowie ein Rudel Dinosaurier zur Reinigung. Dies sollte so nicht bleiben! Der Grundstein für eine Bibliothek der Dinge war gelegt.

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Achtung: Index! Deutschsprachige theologische Literatur des Index librorum prohibitorum in der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln. Eine Bestandsaufnahme mit Überlegungen zu ihrer Nachnutzung

von Benjamin Heu

Abbildung 1: Schmutztitel von Karl Pelz: Der Christ als Christus, mit Hinweis „Achtung: Index!“ (Quelle: Benjamin Heu | Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln)

Untersuchungen zur Rezeptionsgeschichte des berühmten Index librorum prohibitorum, dem Verzeichnis der durch die Katholische Kirche verbotenen Bücher, gibt es kaum. Ein Schritt zur Erforschung der Rezeption an kirchlichen Bibliotheken wurde im Rahmen eines mehrmonatigen MALIS-Projektes unternommen.  

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