Publikationskompetenz und Open Access im Schulungsprogramm

von Claudia Frick

Der generische Workflow wissenschaftlicher Zeitschriften mit den verschiedenen Versionen eines veröffentlichten Manuskripts: Pre-Print, Post-Print und Publisher’s Version. Diese Versionen unterscheiden zu können ist bei Green Open Access von großer Bedeutung

Open Access ist eine nicht mehr wegzudenkende Entwicklung in der wissenschaftlichen Kommunikation und steht für den Wandel vom klassischen Modell einer zahlenden Leserschaft hin zu frei verfügbarem Wissen für alle. Wissenschaftliche Bibliotheken treiben diesen Wandel einerseits aktiv voran, andererseits unterliegen sie ihm selbst, müssen auf die geänderten Anforderungen reagieren und verändern sich und ihre Strukturen. Für Open Access ist dabei keine einzelne Abteilung in der Bibliothek zuständig, vielmehr betrifft das Thema jeden ihrer Bereiche, so auch die Informationsvermittlung. Entsprechend sollte Open Access als Querschnittsthema auch an vielen Stellen des Schulungsprogramms verortet sein.

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Aussonderungsassistent für Fachreferenten an wissenschaftlichen Bibliotheken

von Eike Spielberg

Beispiel für eine Bestandsanalyse

Der Platz wird eng – immer mehr Bibliotheken sind mit diesem Problem konfrontiert. Zudem wächst der Bedarf an attraktiven Arbeitsflächen mit kurzen Wegen zur benötigten Literatur. Aussonderung heißt das Zauberwort und immer mehr Bibliotheken müssen die Titel ihres Bestandes nach möglichen Aussonderungskandidaten durchforsten. Wie erhält man schnell die nötigen Informationen und darüber hinaus einen auf die speziellen Bedürfnisse angepassten Aussonderungsvorschlag? Dies erledigt der in diesem Beitrag vorgestellte Aussonderungsassistent, eine Web-Anwendung, die aus dem Nutzungsverhalten einen konkreten Vorschlag zur Aussonderung berechnet.

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Kuratierte Twitter-Listen: Das ideale Werkzeug für Mediendokumentare und Journalisten

von Catharina Boss

Inhalte aus sozialen Medien – Handyvideos, Selfies, Tweets – werden für die mediale Berichterstattung zunehmend relevant. Nachrichtenagenturen und Medienhäuser entwickeln deshalb Strategien, soziale Netzwerke zu beobachten und verwertbaren, sogenannten „User Generated Content“ herauszufiltern. Am Beispiel von thematischen Listen und der kostenfreien Anwendung TweetDeck zeigt dieses Projekt, wie Struktur in die Datenflut des sozialen Netzwerks Twitter gebracht werden kann.

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Quantitative Informationskompetenz steigern – ein Online-Kurs zur Datenkompetenz

von Christina Kläre

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Statistische Informationen und Daten aus den unterschiedlichsten Forschungskontexten sind zunehmend frei verfügbar und aus den Studiengängen wie auch den Medien nicht mehr wegzudenken. Um auf den heterogenen und steigenden Bedarf an Informationsdienstleistungen zu diesen numerischen Informationen zu reagieren, nutzt die Universitätsbibliothek Duisburg-Essen die Vorteile von Online-Selbstlernkursen.  Diese erlauben den Zugriff zu jeder Zeit und von jedem Ort. Deshalb hat die UB den Moodle-Kurs „Daten und Statistiken recherchieren und nutzen“ zur Quantitativen Informationskompetenz entwickelt.

Startseite moodle-Kurs

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HIT THE SHELF – Innovationsmanagement in einer Kunstbibliothek

von Nicole Döll

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Bibliothekare als Co-Kuratoren einer Ausstellung?

Begleitend zur Ausstellungsreihe „Travestie für Fortgeschrittene“ (27. März – 11. Oktober 2015) der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig (GfZK) realisierte die Kunstbibliothek der GfZK erfolgreich die ausstellungsbegleitende Projektreihe HIT THE SHELF.

Die Idee war es Inhalte der Ausstellung mit Büchern zu verbinden. Teilnehmende Künstler wurden dazu eingeladen aus den Beständen der Bibliothek eine Auswahl für das Projekt zu treffen. Parallel zu den einzelnen Beiträgen der Ausstellung entstanden in der Bibliothek somit Material-Collagen, die einen weiteren Referenzrahmen für die künstlerischen Ansätze der Künstler eröffneten.

Innovativ an dem vom Bibliothekspersonal entwickelten Konzept ist die Kooperation mit den aktuellen Ausstellungsformaten der GfZK. Die größere Wahrnehmung und Nutzung der Kunstbibliothek war ein wichtiges Ziel des Praxisprojektes (im MALIS-Studiengang der TH Köln unter der Betreuung von Prof. Dr. Ursula Georgy) aber auch die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Bestand transparent zu machen.

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Wirtschaftswissenschaftliche Faktendatenbanken in der Nutzungsanalyse

von Margit Schön

Reporting-Tool der Datenbankplattform WRDS (Wharton Research Data Service)

Reporting-Tool der Datenbankplattform WRDS (Wharton Research Data Service)

Faktendatenbanken für prozessproduzierte Mikrodaten (sogenannte Business- und Finance-Daten) versorgen die Forscher an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln mit wichtigen Informationen zu Märkten, Unternehmen und Finanzkennzahlen.

Entspricht das über die Jahre gewachsene Datenbankportfolio aktuell noch den Bedürfnissen der Wissenschaftler? Kann die Bibliothek das mit Hilfe einer Nutzungsanalyse herausfinden?

Das hier beschriebene Praxisprojekt (im MALIS-Studiengang der TH Köln unter der Betreuung von Prof. Dr. Simone Fühles-Ubach und Miriam Albers) analysiert die vorhandenen Nutzungszahlen zu den 13 Faktendatenbanken, die an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln derzeit lizenziert werden. Die Untersuchung erstreckt sich über einen Zeitraum von fünf Jahren (2011 – 2015). Ziel des Vorhabens ist es, die Entwicklung der Nutzung der einzelnen Datenbanken quantitativ und qualitativ zu bewerten.

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„Auf dem Weg zur eigenen Suche“ – Ein Tutorial zur Inbetriebnahme einer VuFind-Demoversion

von Stefan Niesner

Die Suchmaske von VuFind

Die Suchmaske von VuFind

Wie lässt sich der eigene Bibliothekskatalog möglichst vollständig an lokale Gegebenheiten und Nutzerwünsche anpassen? Dies geht mithilfe einer Open Source-Software wie z.B. VuFind.

Im Rahmen des hier beschriebenen Praxisprojektes des MALIS-Studiengangs der TH Köln wurde ein Einsteiger-Tutorial für die Inbetriebnahme einer VuFind-Demoversion erstellt. Mit dem Tutorial sollen sich insbesondere Bibliotheken ohne eigene IT-Abteilung auf den Weg zur eigenen Suche machen können und bei der Realisierung eines modernen Bibliothekskatalogs unterstützt werden.

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Medienmanagement leichtgemacht – Einführung von BibControl in der Stadtbibliothek Köln

von Christian Schmid

Bibcontrol OLAP(????)-Würfel Ausleihstatistik für das Medienmanagement (GraphiK: XXXX)

Bibcontrol OLAP (Online Analytical Processing)-Würfel Ausleihstatistik für das Medienmanagement (Graphik: Autor)

Welche Medien werden häufig ausgeliehen? In welcher Bibliothek? Von welchem Personenkreis an welchen Tagen? Diese mit der Business Intelligence Software BibControl kombinierbaren Parameter nutzt die Stadtbibliothek Köln bei der Beschaffung neuer Medien sowie für die Entwicklung neuer Dienstleistungsangebote. Zusammen mit der bisherigen Auswertung von Kundenempfehlungen kann mit der neuen Software das Angebot optimal auf die Wünsche der Kunden abgestimmt werden.

Die Produktivsetzung der Software erfolgte im Rahmen des hier beschriebenen Praxisprojektes des MALIS-Studiengangs der TH Köln.

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Usability-Studie zum neuen ZB MED-Suchportal LIVIVO

von Jana Pössel

LIVIVO-News-Seite mit Beschreibung der aufgrund der Usability-Studie geänderten bzw. neuen Funktionalitäten (https://www.livivo.de/app/misc/help/news)

LIVIVO-News-Seite mit Beschreibung der aufgrund der Usability-Studie geänderten bzw. neuen Funktionalitäten

Nutzerfreundliches Design und intuitive Bedienbarkeit bei einem Bibliothekskatalog? Ja, das gibt es. Das neue ZB MED-Suchportal LIVIVO macht es vor.

Basierend auf Usability-Untersuchungen hat ZB MED ein modernes Suchportal geschaffen, das dank Responsive Design auch auf mobilen Endgeräten bedienbar ist. Das Projekt beschreibt einen Usability-Test von LIVIVO noch in der Beta-Phase des Produkts. Das Ergebnis kann als beispielhafter Projektablauf für eine Usability-Untersuchung dienen, wie sie an Bibliotheken ohne größeren personellen und finanziellen Aufwand durchgeführt werden kann.

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Tag der aufgeschobenen Hausarbeiten

von Désirée Griesemer & Julia Pletsch

Plakat zur Bewerbung der Veranstaltung auf dem Campus

Plakat zur Bewerbung der Veranstaltung auf dem Campus

Der Tag der aufgeschobenen Hausarbeiten – Eine Nacht ist nicht genug an der UB Kaiserslautern im Juli 2015 hatte zum Ziel, gegen Prokrastination vorzugehen und Studierende beim Verfassen ihrer Hausarbeiten zu unterstützen. Ein Toolkit zum Thema Gestaltung einer wissenschaftlichen Argumentationsstruktur und Kurse zum Umgang mit Stress, Zeitmanagement oder Recherche sollten den Studierenden Anschubhilfe leisten. Psychologische Beratung, ein „schreibförderndes“ sportliches Rahmenprogramm sowie gesundes Essen aus der Mensa ergänzten das Programm.

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