{"id":2482,"date":"2026-05-29T09:36:07","date_gmt":"2026-05-29T09:36:07","guid":{"rendered":"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/?p=2482"},"modified":"2026-05-29T09:36:07","modified_gmt":"2026-05-29T09:36:07","slug":"papierchaos-ade-einfuehrung-eines-digitalen-hybriden-gaestebuchs-zur-gaestedatenerfassung-und-fuer-persoenliches-feedback-an-einer-wissenschaftlichen-spezialbibliothek","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/papierchaos-ade-einfuehrung-eines-digitalen-hybriden-gaestebuchs-zur-gaestedatenerfassung-und-fuer-persoenliches-feedback-an-einer-wissenschaftlichen-spezialbibliothek\/","title":{"rendered":"Papierchaos ad\u00e9: Einf\u00fchrung eines digitalen, hybriden G\u00e4stebuchs \u2013 zur G\u00e4stedatenerfassung und f\u00fcr pers\u00f6nliches Feedback an einer wissenschaftlichen Spezialbibliothek"},"content":{"rendered":"<figure style=\"width: 2064px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.ibb.co\/2YNCL0Lf\/Hoffmann-Bild.png\" alt=\"\" width=\"2064\" height=\"1686\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1: Titelbild (Quelle: Ina Hoffmann)<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wer schonmal eine wissenschaftliche Spezialbibliothek betreten hat, wei\u00df: Neben wertvollen Best\u00e4nden und konzentrierter, ruhiger Arbeitsatmosph\u00e4re gibt es auch eine Menge organisatorischer Aufgaben, die meist hinter den Kulissen stattfinden. Eine davon ist die Erfassung von Anmeldedaten der Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer. Diese Daten werden noch handschriftlich mit Papierfrageb\u00f6gen erfragt und externe G\u00e4ste tragen sich in eine Papierliste ein. Auch das Feedback wird auf Zettel eingetragen oder aber ins G\u00e4stebuch. Das alles zu sichten und in die G\u00e4stedatenbank zu \u00fcbertragen f\u00fchrt nicht nur zu einem hohen Aufwand, sondern auch zu unn\u00f6tigem Durcheinander im Arbeitsalltag. <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Doch genau hier setzt ein neues Konzept an: die Einf\u00fchrung eines digitalen, hybriden G\u00e4stebuchs, das Anmeldeb\u00f6gen und pers\u00f6nliches Feedback in einem einzigen System vereint. Das l\u00e4sst nicht nur das Papierchaos verschwinden, es ist auch modern und flexibel und orientiert sich an den Bed\u00fcrfnissen der Bibliotheksnutzenden und des Bibliothekpersonals. <\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Ziel des Praxisprojektes ist es, an der Bibliothek des \u201eLeibniz-Institut f\u00fcr Deutsche Sprache\u201c in Mannheim ein Anmelde- und Feedbacksystem in Form eines digitalen G\u00e4stebuchs zu entwickeln und zu erproben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Papierlisten haben seit Jahrzehnten ihren Zweck in unserer Bibliothek erf\u00fcllt, doch sie bringen immer wieder dieselben Schwierigkeiten mit sich: unleserliche Eintr\u00e4ge in pers\u00f6nlicher Handschrift, fehlende Daten, die nachtr\u00e4glich erfragt werden m\u00fcssen, verlorene Zettel und ein hoher Verwaltungsaufwand. Pers\u00f6nliche R\u00fcckmeldung \u00fcber den Aufenthalt der Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer ging dabei oftmals unter \u2013 oder landete verstreut in E-Mails, Einzelgespr\u00e4chen oder Eintragungen ins alte G\u00e4stebuch. Ein digitales, hybrides G\u00e4stebuch l\u00f6st diese beiden Herausforderungen. Es schafft Struktur, sammelt die personenbezogenen sensiblen Daten an einem Ort, ist ressourcenschonend und spart enorm viel Zeit. Nutzerinnen und Nutzer k\u00f6nnen sich vor Ort an der Theke in der Bibliothek schnell und unkompliziert \u00fcber das Tablet registrieren und ihre Daten eintragen. Diese Daten werden sicher gespeichert und k\u00f6nnen mit Einverst\u00e4ndnis z.B. f\u00fcr den Jahresbericht ausgewertet werden. Au\u00dferdem kann zu Beginn des Aufenthalts die Benutzerordnung eingesehen und digital unterschrieben werden. Am Ende des Aufenthalts k\u00f6nnen die G\u00e4ste \u00fcber das Tablet ein kurzes Feedback zu ihrer Zeit in der Bibliothek abgeben oder auch auf Wunsch eine pers\u00f6nliche Nachricht hinterlassen. So werden R\u00fcckmeldungen nicht l\u00e4nger dem Zufall \u00fcberlassen, sondern aktiv gef\u00f6rdert. F\u00fcr das Bibliotheksteam bedeutet die Einf\u00fchrung des neuen Systems vor allem eins: sp\u00fcrbare Entlastung. Es bedeutet u.a.: keine Papierstapel und \u00fcbervolle Regale mit Ordnern, keine h\u00e4ndische \u00dcbertragung in die G\u00e4stedatenbank, keine verlorenen Notizzettel, kein Suchen in Mappen und Ablagen, kein Z\u00e4hlen der G\u00e4steanzahl f\u00fcr den Jahresbericht. Alle Informationen laufen digital zusammen und k\u00f6nnen bei Bedarf gefiltert, sortiert und ausgewertet werden. Das sorgt f\u00fcr einen guten \u00dcberblick und spart Zeit. Auch f\u00fcr die Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer entsteht ein Mehrwert: Viele der G\u00e4ste empfinden es vermutlich als angenehm, ihr Feedback direkt im Moment teilen zu k\u00f6nnen \u2013 ohne z.B. auf einen Termin mit der Leitung oder dem Bibliothekspersonal warten zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Projektzeitraum: September 2025 \u2013 Februar 2026<br \/>\nProjektbetreuer*in: Prof. Dr. Simone F\u00fchles-Ubach<\/p>\n<p>Dieser Artikel steht unter der Lizenz <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\/\">CC BY-SA<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer schonmal eine wissenschaftliche Spezialbibliothek betreten hat, wei\u00df: Neben wertvollen Best\u00e4nden und konzentrierter, ruhiger Arbeitsatmosph\u00e4re gibt es auch eine Menge organisatorischer Aufgaben, die meist hinter den Kulissen stattfinden. Eine davon ist die Erfassung von Anmeldedaten der Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer. 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