{"id":1512,"date":"2022-03-17T08:10:46","date_gmt":"2022-03-17T08:10:46","guid":{"rendered":"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/?p=1512"},"modified":"2022-03-17T08:10:46","modified_gmt":"2022-03-17T08:10:46","slug":"auf-dem-gruenen-weg-zu-open-access","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/auf-dem-gruenen-weg-zu-open-access\/","title":{"rendered":"Auf dem gr\u00fcnen Weg zu Open Access"},"content":{"rendered":"<p><strong>von Sylvia Hulin<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1513\" aria-describedby=\"caption-attachment-1513\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Blog_Abb.1_Gruener-Weg-Strassenschild.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1513\" src=\"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Blog_Abb.1_Gruener-Weg-Strassenschild-300x189.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"504\" srcset=\"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Blog_Abb.1_Gruener-Weg-Strassenschild-300x189.jpg 300w, https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Blog_Abb.1_Gruener-Weg-Strassenschild-619x390.jpg 619w, https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Blog_Abb.1_Gruener-Weg-Strassenschild.jpg 761w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1513\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1: Gr\u00fcner Weg (CC0)<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gold oder Gr\u00fcn? Bronze, Diamant oder doch Hybrid? Viele Wege f\u00fchren zu Open Access. Jeder ist situationsabh\u00e4ngig und hat Vor- und Nachteile. Das Ziel ist aber bei allen gleich: ein freier Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen. F\u00fcr alle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Open Access zu publizieren wird immer wichtiger: es erm\u00f6glicht den offenen, transparenten und weltweiten Zugang zu Forschungsergebnissen. Zus\u00e4tzlich fordern immer mehr Geldgeber zunehmend eine Open Access Ver\u00f6ffentlichung der Ergebnisse der \u00f6ffentlich gef\u00f6rderten Forschungsprojekte.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Worum geht es?<br \/>\n<\/strong>Das Open Access Publikationsmodell wird von Wissenschaftler*innen grunds\u00e4tzlich begr\u00fc\u00dft, jedoch nicht immer genutzt &#8211; prim\u00e4r aus Kosten- und\/oder Prestigegr\u00fcnden, da viele hochrangige Zeitschriften immer noch am Subskriptionsmodell festhalten. Der gr\u00fcne Weg bietet hier eine Alternative. Er erm\u00f6glicht bereits erschienene Closed Access Publikationen offen zweit zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1514\" aria-describedby=\"caption-attachment-1514\" style=\"width: 801px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Blog_Abb.2_Wissenschaftliches-Publizieren_Gruener-Weg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1514\" src=\"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Blog_Abb.2_Wissenschaftliches-Publizieren_Gruener-Weg-300x175.jpg\" alt=\"\" width=\"801\" height=\"467\" srcset=\"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Blog_Abb.2_Wissenschaftliches-Publizieren_Gruener-Weg-300x175.jpg 300w, https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Blog_Abb.2_Wissenschaftliches-Publizieren_Gruener-Weg-619x361.jpg 619w, https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Blog_Abb.2_Wissenschaftliches-Publizieren_Gruener-Weg.jpg 733w\" sizes=\"auto, (max-width: 801px) 100vw, 801px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1514\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 2: Wissenschaftliches Publizieren: Gr\u00fcner Weg (Quelle: Oberl\u00e4nder Anja (2020). Open Access \u2013 Es ist nicht alles Gold was gl\u00e4nzt. In: Open Science: Von Daten zu Publikationen. Zenodo: 10.5281\/zenodo.4018594)<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Zweitver\u00f6ffentlichung ist allerdings mit zeitschriftenabh\u00e4ngigen Vorgaben, rechtlichen Bestimmungen, Embargofristen u.v.m. verbunden, was Wissenschaftler*innen viel Aufwand und Zeit kostet. So m\u00f6chte die UB Mannheim einen Service aufbauen, der Autor*innen den Weg zur Zweitver\u00f6ffentlichung ebnen soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der k\u00fcnftige Service soll vier Hauptpunkte umfassen: 1) Pr\u00fcfung der Verlagspolicy zur Zweitver\u00f6ffentlichung; 2) Pr\u00fcfung von Embargofristen; 3) Pr\u00fcfung und \u2013 wo m\u00f6glich \u2013 Beschaffung der zul\u00e4ssigen Manuskriptversion; 4) Nach erfolgreicher Pr\u00fcfung die Zweitver\u00f6ffentlichung auf dem Universit\u00e4tsrepositorium.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inhalt des Praxisprojekts war die Durchf\u00fchrung eines Pilotprojekts zum Aufbau dieses Services.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wieso ein Pilotprojekt?<br \/>\n<\/strong>In der Pilotphase wurde zuerst ein Workflow entwickelt und die grundliegenden rechtlichen Bestimmungen (z.B. Haftung) gekl\u00e4rt. Mit einer Pilotgruppe sollten einerseits das Interesse am Service sowie die Erfahrungen bei der Anwendung des Workflows auf konkrete Beispiele gesammelt und ausgewertet werden. Andererseits sollte der Zeitverlauf des Workflows zur besseren Einsch\u00e4tzung des Ablaufs untersucht werden. Auch sollte das fakult\u00e4tsabh\u00e4ngige Publikationsverhalten (Publikationsart, Verlage, durchschnittliche Publikationsh\u00e4ufigkeit) ermittelt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was kam dabei heraus?<br \/>\n<\/strong>Als Ergebnis konnte festgestellt werden, dass das Interesse am Service an sich gro\u00df ist. Die Beschaffung der Manuskripte hat sich daf\u00fcr schwieriger gezeigt als vermutet. Ebenso erwies sich die Recherche zu den rechtlichen Bestimmungen m\u00fchseliger als erwartet. Wenig \u00fcberraschend war die Tatsache, dass die R\u00fcckmeldung der Wissenschaftler*innen auf die Bitte um Zusendung der notwendigen Dokumente (Einverst\u00e4ndniserkl\u00e4rung, noch fehlende Manuskripte) auf sich warten lie\u00df. Auch die Vermutungen zum Publikationsverhalten der jeweiligen Fakult\u00e4ten wurden best\u00e4tigt. Beim Workflow waren einige Anpassungen notwendig (z.B. die Reihenfolge des Ablaufs). Alle Ergebnisse werden jetzt genauer betrachtet und in dem endg\u00fcltigen Serviceworkflow ber\u00fccksichtig. Danach hei\u00dft es: machen wir uns auf den (gr\u00fcnen) Weg zu Open Access!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Projektzeitraum: M\u00e4rz 2021 bis August 2021<br \/>\nProjektbetreuer*in: Prof. Dr. Ursula Arning<br \/>\nKontakt: sylvia.hulin@gmx.net<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Sylvia Hulin Gold oder Gr\u00fcn? Bronze, Diamant oder doch Hybrid? Viele Wege f\u00fchren zu Open Access. Jeder ist situationsabh\u00e4ngig und hat Vor- und Nachteile. Das Ziel ist aber bei allen gleich: ein freier Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen. F\u00fcr alle. Open Access zu publizieren wird immer wichtiger: es erm\u00f6glicht den offenen, transparenten und weltweiten Zugang zu Forschungsergebnissen. 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