{"id":1369,"date":"2022-04-21T11:56:20","date_gmt":"2022-04-21T11:56:20","guid":{"rendered":"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/?p=1369"},"modified":"2022-04-21T11:56:20","modified_gmt":"2022-04-21T11:56:20","slug":"was-wuerden-sie-als-nutzerin-von-diesem-system-erwarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/was-wuerden-sie-als-nutzerin-von-diesem-system-erwarten\/","title":{"rendered":"\u201eWas w\u00fcrden Sie als Nutzer*in von diesem System erwarten?\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>von Britta Hermans<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1370\" aria-describedby=\"caption-attachment-1370\" style=\"width: 801px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abbildung-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1370\" src=\"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abbildung-1-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"801\" height=\"451\" srcset=\"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abbildung-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abbildung-1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abbildung-1-768x432.jpg 768w, https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abbildung-1-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abbildung-1-619x348.jpg 619w, https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abbildung-1.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 801px) 100vw, 801px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1370\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1: Interview-Setting (Quelle: Fotomek; Pixabay: https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/diskussion-sessel-gespr%c3%a4ch-6124030\/)<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Forschungsinformation und Forschungsinformationssysteme gewinnen seit einigen Jahren stetig an Bedeutung und besch\u00e4ftigen mittlerweile nicht nur Hochschulen, sondern nahezu alle Forschungseinrichtungen und -verb\u00fcnde. Dabei geht es sowohl um die Schaffung einer einheitlichen Datenbasis zur Dokumentation und Berichterstattung \u00fcber die eigenen Forschungsbeitr\u00e4ge als auch darum diese gesammelten Informationen leichter zug\u00e4nglich, interoperabel, nachnutzbar und transparent zu machen. Doch bevor es zur Einf\u00fchrung eines solchen Systems kommt, sollte schon allein aufgrund des damit verbundenen finanziellen und personellen Aufwandes, ermittelt werden, ob es \u00fcberhaupt einen Bedarf in der eigenen Einrichtung gibt und wie dieser aussieht.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um also den grunds\u00e4tzlichen Bedarf zu erfassen und gleichzeitig bereits etwas \u00fcber die institutionsspezifischen Anforderungen an ein solches digitales System zu erfahren, wurden in dem hier vorzustellenden Projekt teilstrukturierte Leitfaden-Interviews mit Mitarbeiter*innen einer Forschungseinrichtung gef\u00fchrt. Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgte vor allem im Hinblick auf ihre beruflichen Hintergr\u00fcnde und potenzielle Nutzungsszenarien. So wurden Expert*innen aus den Bereichen Forschung, Forschungsinfrastrukturen, Digital Humanities, Forschungsdatenmanagement, Bibliothek und Informationswissenschaft sowie \u00d6ffentlichkeitsarbeit einerseits nach ihrer Nutzung bereits vorhandener digitaler Systeme und Anwendungen sowie andererseits nach ihren Erwartungen in Bezug auf ein einheitliches digitales System gefragt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Auswertung des Materials ergab dann trotz vieler individueller Einsch\u00e4tzungen, W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse auch einige sehr konkrete Angaben \u00fcber die Daten, die das System bereitstellen und welche Funktionen es haben sollte. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise Suchfunktionen, Analyse- bzw. Statistiktools, Datenexport- und Downloadm\u00f6glichkeiten. Weniger genau waren die Vorstellungen der Befragten in Bezug auf m\u00f6gliche Schnittstellen. Die Bedeutung derselben wurde jedoch in allen Gespr\u00e4chen betont.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1371\" aria-describedby=\"caption-attachment-1371\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abbildung-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1371\" src=\"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abbildung-2-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"451\" srcset=\"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abbildung-2-300x169.jpg 300w, https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abbildung-2-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abbildung-2-768x432.jpg 768w, https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abbildung-2-619x348.jpg 619w, https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abbildung-2.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1371\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 2: Sammlung von gew\u00fcnschten Funktionen und Daten des Systems (Quelle: Britta Hermans)<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Vorteile des angedachten digitalen Systems wurden positive Auswirkungen auf die Zusammenarbeit und den Informationsfluss innerhalb der Einrichtung, auf Berichtswesen und Au\u00dfenwirkung, aber ebenso Erleichterungen im t\u00e4glichen Arbeitsprozess genannt. Nachteile hat ein solches System laut Meinung der Befragten zwar nicht. Trotzdem sahen alle eine m\u00f6gliche Implementierung mit Herausforderungen verbunden, die zus\u00e4tzlich zu Finanzierung und personellen Ressourcen insbesondere die Akzeptanz durch die Mitarbeitenden selbst betraf. Denn auch wenn das neue System eine Arbeitserleichterung bedeuten k\u00f6nnte, stellt es eine Ver\u00e4nderung dar, auf die sich erst eingelassen werden muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ergebnisse dieser qualitativen (Mini-)Studie k\u00f6nnten nun als Grundlage f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere, quantitative Umfrage mit Mitarbeitenden aus allen Arbeitsbereichen verwendeten werden, um den tats\u00e4chlichen Bedarf der gesamten Institution zu ermitteln. Neben den hier gesammelten eher positiven R\u00fcckmeldungen k\u00f6nnte es schlie\u00dflich noch einige geben, die sich denken: Never change a running system.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Projektzeitraum: April 2021 bis August 2021<br \/>\nProjektbetreuer*in: Prof. Dr. Mirjam Bl\u00fcmm<br \/>\nKontakt: britta.hermans@gmx.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Britta Hermans Forschungsinformation und Forschungsinformationssysteme gewinnen seit einigen Jahren stetig an Bedeutung und besch\u00e4ftigen mittlerweile nicht nur Hochschulen, sondern nahezu alle Forschungseinrichtungen und -verb\u00fcnde. Dabei geht es sowohl um die Schaffung einer einheitlichen Datenbasis zur Dokumentation und Berichterstattung \u00fcber die eigenen Forschungsbeitr\u00e4ge als auch darum diese gesammelten Informationen leichter zug\u00e4nglich, interoperabel, nachnutzbar und transparent zu machen. 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