{"id":1273,"date":"2021-06-21T09:20:03","date_gmt":"2021-06-21T09:20:03","guid":{"rendered":"http:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/?p=1273"},"modified":"2021-06-21T09:20:03","modified_gmt":"2021-06-21T09:20:03","slug":"analyse-des-publikationsverhaltens-als-baustein-einer-individuellen-open-access-publikationsberatung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/analyse-des-publikationsverhaltens-als-baustein-einer-individuellen-open-access-publikationsberatung\/","title":{"rendered":"Analyse des Publikationsverhaltens als Baustein einer individuellen Open-Access-Publikationsberatung"},"content":{"rendered":"<p><strong>von Alexandra Fante<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1274\" aria-describedby=\"caption-attachment-1274\" style=\"width: 350px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/open-access.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1274\" src=\"https:\/\/malisprojekte.web.th-koeln.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/open-access.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"250\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1274\" class=\"wp-caption-text\">Vom Publikationsmonitoring zur Open-Access Beratung (Quelle: Wortwolken.com\/Fante)<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Open Access ist ein komplexes Thema, das nach praktischen Erfahrungen verlangt, wenn die Bibliothek Beratungskompetenz bilden und Hintergrundinformationen an interessierte Autor*innen weitergeben m\u00f6chte. Das vorliegende Praxisprojekt zur Analyse des Publikationsverhaltens an einem nicht-universit\u00e4ren Forschungsinstitut hat verschiedene Elemente der Publikationsberatung beleuchtet und theoretische Kenntnisse aus der Vielfalt der angebotenen Informationsveranstaltungen beim Bibliothekspersonal praxisorientiert vertieft.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Urspr\u00fcnglich als Retrokatalogisierung von referierten Mitarbeiterpublikationen geplant, bot das Projekt die M\u00f6glichkeit, eine Open-Access-Statistik f\u00fcr die letzten f\u00fcnf Jahre zu erstellen und damit die Voraussetzungen f\u00fcr potentielle F\u00f6rderoptionen durch die DFG zu schaffen. Andererseits identifizierte die Analyse auch Ver\u00f6ffentlichungen, die nur \u00fcber die Bibliothekslizenz oder gar nicht verf\u00fcgbar sind und zuk\u00fcnftig im Rahmen des gr\u00fcnen Wegs der Zweitver\u00f6ffentlichung offen zug\u00e4nglich gemacht werden sollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Publikationsverhalten gab Aufschluss \u00fcber die Wahl der Zeitschriften, wie sie sich auf die verschiedenen Verlage verteilten und wie weit Open-Access-Journale im Institut schon akzeptiert werden. Mit Blick auf Transformationsvertr\u00e4ge wie DEAL mit Wiley und Springer bot sich an, das Portfolio der bereits in der Vergangenheit genutzten Zeitschriften zu erweitern. Das Ziel: den Wissenschaftler*innen bei einer individuellen Beratung das breite Spektrum von relevanten Titeln zu erschlie\u00dfen, ohne dass sie die verschiedenen Verlagsportfolios studieren m\u00fcssen. Besonders ber\u00fccksichtigt wurden relevante Titel aus der kuratierten Liste des Directory of Open Access Journals. Die Relevanz richtete sich nach den wesentlichen Forschungsschwerpunkten des Instituts. Um Wissenschaftler*innen bei Budgetierung und Finanzierung zu unterst\u00fctzen wurden die Publikationsgeb\u00fchren je Zeitschrift ermittelt. Obwohl kontrovers diskutiert wurden auch Impact Faktoren notiert. Tats\u00e4chlich gestaltete sich die Entwicklung des Portfolios als sehr aufwendig &#8211; Zeit, die man im Wissenschaftsbetrieb kaum aufbringen kann. Konnten Impact Indikatoren bereits w\u00e4hrend der Katalogisierung mit dem Blick auf die Homepage einer Zeitschrift erfasst werden, ist die Artikelbearbeitungsgeb\u00fchr abh\u00e4ngig vom Verlag, dem Transformationsvertrag und dem Open Access Modell und musste aus den Produktlisten der Verlage bzw. den Vertragskonditionen ermittelt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichzeitig hat das Projekt die Elemente einer Open-Access-Beratung &#8211; Publikationsgeb\u00fchren, CC-BY-Lizenzen, Zweitver\u00f6ffentlichungsrecht, Urheberrecht, Impact, Peer-Review, Dashboards, Corresponding author &#8211; auch aus der Sicht der Autor*innen betrachtet, so dass eine Publikationsberatung sowohl inhaltlich individuell als auch authentisch gestaltet werden kann. Damit will sich die Bibliothek kompetent in den Publikationsprozess einbinden und das Open-Access-Engagement unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Projektzeitraum: September 2020 bis Februar 2021<br \/>\nProjektbetreuer*in: Prof. Dr. Ursula Arning<br \/>\nKontakt: alexandra.fante@gmx.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Alexandra Fante Open Access ist ein komplexes Thema, das nach praktischen Erfahrungen verlangt, wenn die Bibliothek Beratungskompetenz bilden und Hintergrundinformationen an interessierte Autor*innen weitergeben m\u00f6chte. 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